Wärmepumpen

Wärmepumpen sind derzeit  für folgende Energieträger und Einsatzbereiche lieferbar

Energieträger Produkte Einsatzbereich
  • Luft
  • Grundwasser
  • Erdreich (Erdwärme)
  • Abwärem
  • Luft/Wasser-Wärmepumpe
  • Wasser/Wasser-Wärmepumpe
  • Sole/Wasser-Wärmepumpe
  • Trinkwasser-Wärmepumpe
  • Ein- bis Zweifamilienhäuser
  • Mehrfamilienhhaus und Großanlagen

Das Verfahren

Wie lässt sich kalte Außenluft oder mäßig warmes Erdreich in behagliche Zimmertemperaturen verwandeln?

Die Physik liefert natürlich die Grundlagen, dazu eine allgemeine Erfahrung: mit Temperaturen zwischen 90 und 100°C in der in der Sauna kommt der Mensch zurecht, mit 50°C heißem Wasser würde er sich verbrühen. Wasser ist 800-mal dichter als Luft, folglich übertragen im Wasser 800-mal mehr Teilchen ihre Hitze auf die nackte Haut als in der Luft.

Wärme entsteht durch Schwingung der Molekühle. Bei einer Erdreichtemperatur im Garten von 10°C vibrieren diese Elementarteilchen schon mit hoher Geschwindigkeit, denn ihre Zitterbewegung beginnt bei einer Temperatur von minus 273°C, dem absoluten Nullpunkt. Das heißt, die Molekühle tragen bei plus 10°C bereits sehr viel (Schwingungs-)Wärme in sich. Nur ist die menschliche Physiologie so beschaffen, dass ein angenehmes Raumklima nicht allzu weit entfernt von unserer Körpertemperatur liegen sollte. So um 22°C sollte es schon sein.

Die Wärmepumpe muss deshalb im Prinzip zwei Aufgaben abarbeiten. Sie muss erstens eine genügend große Menge von Wärmeträgern einsammeln. Die holt sie sich mit Kollektoren, Vertikalsonden, Pumpen oder Gebläsen aus dem (Grund-)Wasser, dem Erdreich oder der Luft. Und sie muss zweitens – über den Kompressor – deren Schwingungszahl durch die Heizungsvorlauftemperatur von 30 oder 32°C verdichten. Sehr viel Energie in Form von elektrischem Strom verlangt das aber nicht. Für den ersten Sprung von minus 273°C auf puls 10°C war ja die Natur zuständig. Die packte in die Molekühlbewegung bereits 75 bis 80 Prozent des Jahresbrennstoffs. Nur die restlichen 20 oder 25 Prozent muss die Wärmepumpe drauflegen. 

Die Jahresarbeitszahl

Sie sagt, wie viel Raumwärme die zu bezahlende Kilowattstunde Strom erzeugt. Eine Jahresarbeitszahl, kurz JAZ, von 4,5 heißt nichts anderes als 4,5 kWh Raumwärme bei Einsatz von 1 kWh Strom: für den Kompressor, für die Förderpumpe, für das Gebläse, für die Regelungstechnik.

Eine JAZ 4,5 schont mithin die Haushaltskasse und die Umwelt. Bei einer Jahresarbeitszahl von 4,0 sinken die CO2-Emissionen bereits um 50 Prozent im Vergleich zum effizientesten Referenzsystem, dem Gasbrennwertkessel.

Während die JAZ den Stromverbrauch der elektrischen Peripherie wie etwa der Solepumpe – vom Garten ins Haus – berücksichtigt und eine Jahresbilanz zieht, geht der COP auf die Leistung ausschließlich der Wärmepumpe bei einem genormten Betriebszustand ein. Er gibt ihre Effizient oder ihren Wirkungsgrad an. Damit ist der COP mit der Normverbrauchsangabe eines PKW-Motors vergleichbar. 

Energiequellen und Typen

Grundsätzlich gilt: je geringer die Temperaturdifferenz zwischen der Wärmequelle und dem Heizsystem, desto höher die Effizienz der Wärmepumpe und damit ihr COP. Am wirtschaftlichsten arbeiten deshalb diese Anlagen mit Fußbodenheizungen oder speziellen Niedertemperaturradiatoren. Beide Wärmeübertrager begnügen sich mit einer Vorlauftemperatur selbst bei strengem Frost von Maximal 35°C.

Welche Möglichkeiten es für Ihren Bedarf an einer Wärmepumpe gibt, klären wir gerne vor Ort. Jede Wärmepumpenlange ist  individuell und bedarf einer sorgfältigen Planung und Berechnung.


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