Kaminverrohrung

Ältere Heizkessel, welche seither ca. 200°C Abgastemperatur hatten, haben den Schornstein natürlich trocken gehalten. Selbst bei Regen oder feuchter Witterung trocknete dieser wieder sehr schnell ab.

Die neue Brennwerttechnik hat eine sehr geringe Abgastemperatur, die bewusst in den Kondensatbereich gebracht wurde, damit hier zusätzlich Energie aus der Abgastemperatur gewonnen werden kann. Dadurch kann der seitherige Kaminzug so nicht mehr verwendet werden.
Hier wird dann ein Kunststoff-Rohr nach Herstellerangaben und mit Abnahmezeugnissen in das vorhandene Kamin eingebaut. Dabei muss der Energieträger mit beachtet werden.

Es muss je nach Heizsystem und Vorgabe des Kaminfegermeisters eine Kaminverrohrung oder Kaminquerschnittsverengung durchgeführt werden.

Bei einer Querschnittsverminderung wird der seitherige Querschnitt verringert und somit der Kaminzug verbessert. Diese Variante kommt meist beim Einbau eines normalen Heizkessels in Niedertemperatur-Ausführung zum Tragen. Hier trocknet dann der Kamin nicht mehr ab, weil die Abgastemperatur niedriger als seither ist, aber nicht im Brennwertbereich liegt.


Haben Sie Fragen dazu?

Wir beraten sie kompetent und zuverlässig.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.